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fälle FSP : interssant !

Mainzer Rhein Frühling am 22.04.20...
Mainzer Rhein Frühling am 22.04.2019
Guten Tag an alle!
Ich habe am 25 Juli die FSP abgelegt und bestanden! Mein Fall war Enterokolitis und ich möchte euch meine Erfahrung mitteilen. Ein anderer Fall war Ösophaguskarzinom.
Wegen Corona darf man nur 10 Minuten vor der Prüfung da sein. Und im meinem Fall musste man nicht mehr eine Maske während der Prüfung tragen, sondern gab es plastike Schutzschirmen zwischen den Prüfern und uns. Das fand ich mehr angenehm. (Nur im Flur muss man es natürlich tragen)
Rappel théorique :
Die Daten und Info des Patientens lauteten so:
Name: Maximilian Ziegler ( wie heissen sie bitte ? )
Alter: 46J, Groesse: X, Gewicht: Y ( wie alt sind sie ? wie gross sind sie ? wie schwer sind sie oder wie wie viel wiegen Sie ) ? )
Allergien/Unverträglichkeiten: Nusseallergie (Kribbel im Mund) ( allergie aux noix = picottement à la bouche 
Kontrastmittelallergie/reaktion (Anaphylaxis*, Ich erkläre was darüber später)
Genussmitel:
Nikotin: keines
Alkohol: 1Flasche Bier am Abend
Drogen: Marihuana 1mal pro Monat („Ich kiffe manchmal“)
Sozialanamnese:
Kanalarbeiter, arbeite mit Gummistiefel, kein Stress dabei
zum zweiten mal verheiratet, wohne mit seinem zweiten Frau zusammen
1Sohn: Schwerhörigkeiten
Familienanamnese:
Mutter: vor einem Jahr an einem Ileus (Darmverschluss) operiert, wegen Gallensteinen
Vater: vor xJ an ösophagealen Varizen gestorben („er hatte Krampfadern in der Speiseröhre, die geblutet haben… er hatte viel Alkohol getrunken“)
Medikamente:
Beloc-zoc 95mg 1-0-0
Daivonex Solution
Cortison creme
Aktuelle Beschwerden, VA, VE, VO:
Der Patient sei zu uns wegen starker Bauchschmerzen gekommen. Die Schmerzen bestünden seit zweieinhalb Woche, befinden sich im Epigastralbereich und seien kollikartig. Die strahlen nicht aus. Als Begleitsymptome klagte er über Diarrhö (fünfmal täglich, wässrig und gelblich) und Erbrechen (von fünfmal pro Tag vor 2 Woche, bis zweimal pro Tag in den letzten Tage). Die Bauchschmerzen lassen nach, wenn er sich nach vorne beuge.
Darüberhinaus berichtete er über Durchlafstörung (wegen den Schmerzen), und weniger Appetit in den letzten Wochen (er habe 1,5Kg abgenommen)
Als Vorerkrankungen habe er folgenden gesagt:
-Arrythmie (Herzrythmusstörung), wogegen er Beloc-zoc einnehme.
-Ekzem zwischen den Zehen (Hautentzündung, wegen den Gummistiefeln am Arbeit)
-Psoriasis seit 20J (Shuppenflechte, besonders am Ellenbogen, Knien und hinten den Ohren) wogegen er Daivonex anwende.
-Er habe Warzen am rechten Handrücken.
-Nasenbeinfraktur mit 16J beim Fussballspiel, wurde konservativ behandelt. Während des CTs mit KM im Krankenhaus, hatte er eine anaphylaktische Reaktion und musste stationär aufgenommen werden.
-Mit 15J habe er sich einer Meningitis (Hirnhautentzündung) zugezogen, die stationär behandelt wurde.
V. a: Enterokolitis
DD: Morbus Crohn ( Maladie de crohn )
Fragen, die ich bekommen habe:
Von dem Patient:
-Muss ich jetzt hier bleiben? Was machen Sie jetzt mit mir? Was habe ich?
Von dem Arzt:
-Während der Patientvorstellung habe er mir geholfen, um das Wort ‚paraumbilical‘ zu sagen, weil es mir dann nicht einfiel (Der Patient hat auch gesagt, dass er Schmerzen im Bereich der Bauchnabel hatte.. Wie können wir das anders sagen? Es gibt eine Arterie mit dem gleichen Name…)
-Vor Nervösität habe ich „Herzinsuffizienz“ anstatt Arrythmie gesagt, und der Arzt hat gesagt, „Sicher?“ und dann habe ich den Fehler bemerkt… aber ich habe es sofort korrigiert: „ach nein… Arrythmie!“ Aber ich hatte das auch schon auf dem Anamnesebogen geschrieben.
-Warum hat er die Ekzem zwischen den Zehen?
-*Als ich über die Allergien gesprochen habe, habe ich über die KM-Reaktion ( KONTRASTMITTEL ) gesagt. Er hat gefragt, ob es eine allergische Reaktion war. Ich dachte ja, aber er hat gefragt, „Was ist der Unterschied zwischen eine Allergie und eine Unverträglichkeit. (ich war eigentlich nicht sicher) und ich habe gesagt, bei eine allergische Reaktion, spielt das Immunsystem die Hauptrolle… Und der Arzt hat gesagt „Perfekt“

Bei einer Allergie kommt es zu einer Reaktion der körpereigenen Abwehr (des Immunsystems). Der Körper überreagiert auf einen ungefährlichen Fremdstoff (Allergen, beispielsweise ein Nahrungsbestandteil) und bildet die sogenannten IgE Antikörper. Man spricht von einer immunologischen Reaktion. Die Beschwerden können vom leichten Jucken, Brennen und Schwellungen im Mundraum bis zum lebensbedrohlichen Kreislaufversagen im anaphylaktischen Schock reichen.

Bei einer Intoleranz ist das körpereigene Abwehrsystem nicht beteiligt. Es kommt daher zu keiner immunologischen Reaktion. Im Falle der Intoleranz hat der Körper nicht genug von bestimmten Enzymen oder Transportproteinen, um bestimmte Bestandteile der Nahrung, wie beispielsweise Laktose, Fruktose und Histamin abzubauen oder in den Körper aufzunehmen. Die Beschwerden können mit Durchfällen, Bauchschmerzen und Blähungen sehr unangenehm und lebenseinschränkend sein.

-Wie hatte er die Nasenbeinfraktur? ( réponse moujouda ) 
-Woran arbeite er? Was macht ein Kanalarbeiter?
-Warum wurde die Mutter operiert? Warum?
-Was hatte der Vater?
-Was ist Ihre Verdachtsdiagnose?
-Was konnte die Ursache sein? ich habe Erregern gesagt, aber er hat nachgefragt, bis ich das Wort „infektiös“ gesagt habe. Und danach Welche andere Form von Enterocolitis gibt es? Entzündliche Enterokolitis. Welche Krankheiten gehören dazu? Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
-Welche Erregern gibt es für eine infektiöse Enterokolitis?
réponse dans le résumé initial
-Woran würden Sie denken, wenn der Patient 60Jahre alt wäre? ich würde an Kolonkarzinom denken.
-Was noch gibt es normallerweise bei Kolonkarzinom? Gibt es immer Diarrhö? Nein, Patienten können auch Obstipation haben, und manchmal gibt es auch Blut im Stuhl.
-Woran würden sie denken, wenn er 20 Jahre alt wäre? mehr an Morbus Crohn
-Was machen Sie bei der kU: er wollte ein bisschen von alles hören:
inspektion-ikterus
palpation-Abwehrspannung ( défense abdominale ) Mcburney um Peritonitis bzw. Cholezystitis auszuschliessen
abklopfen ( percussion ) , Falls er Aszitis hat ( dumpfheit = matité ) 
und abhören! „Was erwarten sie beim abhören?“ eine erhöhte Darmsmotilität
-Was machen sie als weitere Diagnose: BB, Elektrolyten (Falls Exsikkose vorliegt), Entzündungsparameter, Stuhlprobe um Calprotectin zum messen…
Un dann die Zeit war um.
Tipps:
-Keine Sorge wenn ihr Fehler macht! Wichtig ist, dass ihr reargiert! Lange schöne Sätze, und immer nachfragen, wenn ihr über etwas nicht sicher seid. Es geht nicht so viel um die medizinische Kenntnis, sondern um die Sprache.
-Ich würde versuchen, so schnell wie möglich zu antworten. Nicht eine lange Pause nach eine Frage lassen. Deswegen muss man sehr konzentriert bleiben.
-Ich habe einige Videos im Youtube angeschaut, die ich hilfreich fand. Etwas wie „ein Tag in der Notaufnahme“ oder etwas ähnlich.
Ich bedanke mich bei dem BFZ Kurs und alle Tipps und Fälle von diese Gruppe! Alles war sehr sehr hilfreich.
Viel Glück und viel Erfolg wünsche ich euch!

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