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Nierenkolik klinische Situation (FSP)

Nierenkolik klinische Situation (FSP) .  Klinischer Fall, in dem die Situation eines Patienten dargestellt wird, der wegen einer Nierenkolik zum Arzt geht.

Nierenkolik klinische Situation (FSP)

Nierenkolik klinische Situation (FSP)

Neue Drohne für die Freiwilligen F...
Neue Drohne für die Freiwilligen Feuerwehren in Bingen

Aktuelle Anamnese: Alle Protokollen sprechen über einen 32-jähriger Patient, der sich aufgrund von seit einem Tag bestehenden rechten Flankenschmerzen vorstellte. Die Schmerzen seien von einer druckenden Qualität und hoher Intensität (8/10) mit einer Ausstrahlung in den ipsilatelaren ( Qui se situe ou se produit du même côté de l’organisme par rapport à un point de référence. ) Leistenbereich ( Zone de l’aine ) . Weiterhin habe der Patient Fieber mit Schüttelfrost, Abgeschlagenheit (Asthénie), Übelkeit, Algurie(Als Algurie bezeichnet man das Auftreten von Schmerzen beim Ablassen des Harns (Miktion). Die Algurie gehört zu den so genannten Miktionsbeschwerden.), Hämaturia und Pollakisurie.

 

Vegetative Anamnese: Insonmnie (Stress wegen Hochzeit innerhalb 2 Wochen), gelegentliche Obstipation.

 

Vorerkrankung: Gastroösophagealereflux Krankheit, Hypotonie, Erysipel, HWS- Distorsion ( HWS-Syndrom (Halswirbelsäulensyndrom ) ist eine Sammelbezeichnung für eine Vielzahl sehr unterschiedlicher orthopädischer und/oder neurologischer Symptomenkomplexe, die von der Nacken-Schulter-Armregion ausgehen.)   in der Vergangenheit, Clavus im rechten Fuß, Appendizitis vor 3 Jahren.

 

Aktuelle Medikation: Etilefrin (Effortil) ( sympathomémitique pour améliorer la circulation et l’hypotension ) , Simeticon ( La siméticone est une silicone utilisée dans les pansements gastriques favorisant l’évacuation des gaz intestinaux. Elle est l’association du diméticone et de la silice. C’est une molécule inerte qui ne possède donc pas de propriétés pharmacologiques.)  (Lefax), Baldriaan ( une plante médicinale dont les racines contiennent une huile à l’odeur forte qui a un effet calmant sur les nerfs ) , Omeprazol.

 

Allergien: Gegen Amoxicillin, Birkenpollen und Sojaunverträglichkeit.

Birkenpollen

Birkenpollen

 

Noxen: Nicht Raucher. Ein Glas Weinschorle einmal pro Woche, Cannabinoiden zwei mal pro Woche.

 

Familienanamnese: Vater mit pAVK, Mutter mit Lumbalgie und Nebennierentumor. Sozialanamnese: Chemie Student, ledig und ohne Kinder, aber baldige Hochzeit. Analyse

Bei einem Flankenschmerz mit Ausstrahlung in die Leistenregion, Unterbauch, Hoden ( les testicules )  oder Schamlippen ( lèvres du vagin )  ist es am ehestens (le plus probable) an einer Krankheit des Urogenitaltraktes zu vermuten, i.d.R ( in der Regel ) Urolithiasis, Pyelonephritis oder Nierenabszess u.a. ( und andere Die Anwesenheit ( la présence )  von Fieber, Abgeschlagenheit und Übelkeit sprechen aber für eine infektiöse Ursache. Auch der Tatsache ( le fait que ), dass die Schmerzen von einer anhaltender ( persistante ) und druckender Qualität (und nicht kolikartig) weist auf eine Pyelonephritis hin (plaide en faveur ) . Die urologische Symptomen (Algurie, Hämaturie und Pollakisurie) verstärken diesen Verdacht.

 

Die Vorerkrankungen und aktuelle Medikation scheinen irrelevant für die gegenwärtigen Beschwerden zu sein, sind aber von sprachlicher Interesse ( Intérêt linguistique ) . Die Hypotonie bedarf einer Abklärung durch Nachfragen, sowie die eingesetzte Laiensprache ( médecin explicite pour les patients ) (Hühnenauge (parlant = clavus terme médical ) , Venenentzündung ( phlebitis ) , Wundrose ( erysipel )  und die eigenartige Baldriaan ( la plante médicale ) .

 

Die Familien und Sozialanamnese besitzen auch keine Relevanz ( ne sont pas pertient )  für die gegenwärtigen

Beschwerden, aber die baldige Hochzeit darf auch sprachrlich abgeklärt werden.

 

Bei einer Pyelonephritis sind immer eine Mittelstrahluntersuchung, Urinkultur, Blutbild und Nierensonographie indiziert.

 

Die Behandlung kann bei leichte und mittelschwere ( formes légères et modérées ) Pyelonephritis oral erfolgen, aber systemischen Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen bedürfen einer stationären Behandlung mit intravenöse Antibiotika (Ceph. der 3. Generation oder Fluorochinolonen). Häufige erreger sind E. coli, Proteus mirabilis, Streptococcus saprophyticus, Klebsiella sp.

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