Ständig müde ? 6 Tipps

Ständig müde?  6 Tipps
Ständig müde? 6 Tipps

 

Unreine fahle Haut, dunkle Ringe unter kleinen Augen: Der Blick in den Spiegel zeigt, wie wir uns gerade fühlen, nämlich müde. Nach über einem Jahr Pandemie sind viele Menschen erschöpft. Natürlich hilft keine Creme der Welt gegen die psychische Belastung, unter der viele zurzeit leiden, wie Studien, etwa von der Charité, belegen. Die gute Nachricht: Gegen ein müdes Erscheinungsbild kann man einiges tun. Denn fühlen wir uns wohl in unserer Haut, gibt das gleich ein Quäntchen mehr Energie für den täglichen Wahnsinn.

1. FRÜH SCHLAFEN UND FASTEN
Nicht immer liegt es in unserer Hand, wann wir zu Bett gehen. Vielleicht arbeiten Sie mit einem Team in einer anderen Zeitzone oder müssen sich um kleine Kinder kümmern. Versuchen Sie trotzdem, wann immer möglich, bereits um 22 Uhr im Bett zu liegen. Bekommt der Körper nicht genügend Schlaf, werden Entzündungen nicht gehemmt. Im Schlaf repariert sich die Haut, Zellen werden erneuert und Kollagen produziert. Schlafen wir ausreichend, reduziert sich das Stresshormon Kortisol, welches Entzündungen in der Haut begünstigt und sie erschlaffen lässt. Jana Pákozdi, Psychologische Beraterin und Inhaberin des Kosmetikstudios Haut & Sein in Berlin empfiehlt Intermittierendes Fasten. Isst man nach dem Abendessen für zwölf bis 16 Stunden nichts mehr, verbessert sich die Schlafqualität und schon sehr bald sieht man positive Effekte an der Haut, so die Expertin.

2. TO-DO’S AUFSCHREIBEN
In jüngster Zeit ging der Begriff Mental Load viral. Neben der beruflichen Belastung, tragen (meist Frauen) noch eine ganz andere Last mit sich: Arzttermine für die Kinder müssen wahrgenommen werden, das Home Schooling will organisiert werden, einen Blumenstrauß für die kranke Schwiegermutter, Einkaufen und so weiter. All das kumuliert sich zu einem riesigen Berg an To-Do’s, die uns in der Nacht nicht schlafen lassen. Es kann helfen, sich vor dem Zubettgehen einen Überblick über all die Aufgaben zu machen, die noch erledigt werden müssen. Auch, wenn es trivial klingt: Wer eine bessere Übersicht hat, kann meist besser schlafen.

3. SCHMINKEN SIE SICH AB
Seit Pandemie-Beginn wurde weniger Make-up verkauft. Wozu sich auch schminken, wenn man das Haus ohnehin nur für den Supermarkteinkauf verlässt. Die Versuchung ist groß, sich dann abends das Gesicht einfach nur mit Wasser zu waschen, schließlich ist man ja ungeschminkt. Ein Trugschluss. Auch in den eigenen vier Wänden befinden sich Schmutzpartikel in der Luft, die sich auf der Haut ablagern. Reinigen Sie Ihre Haut am Abend also so gründlich, als würden Sie Make-up tragen, und bereiten Sie sie damit auf die Nachtpflege vor.

4. VERSORGEN SIE IHRE HAUT
Nach der Reinigung ist eine gute Nachtpflege empfehlenswert. Besonders effektiv sollen Produkte mit den Inhaltsstoffen Retinol (Vitamin A) und Glycolsäure sein. Retinol hilft, der Faltenbildung entgegenzuwirken, und sorgt für ein ebenmäßiges Hautbild. Glycolsäure ist eine Fruchtsäure und soll die Haut feiner und rosiger machen.

Ständig müde

5. NÄHRSTOFFSPEICHER AUFFÜLLEN
Setzen Sie auf eine vollwertige Ernährung und versuchen Sie, wenig verarbeitete Lebensmittel zu konsumieren. Zu den Energie-Boostern zählen:
Eier
Bananen
Mandeln
Spinat
Hafer
Chia-Samen
Unter manchen Lebensmitteln, zu denen man gerne greift wenn man sich schlapp fühlt, befinden sich leider Energieräuber. Wer dauernd müde ist, kann versuchen, weniger von den folgenden Nahrungsmittel zu verzehren:

Kaffee
Weißbrot
Süßigkeiten
Fertig-Pizza
Chips

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine vollwertige Ernährung. Setzt man aber auf Präparate mit einer angemessenen Dosierung (in Deutschland ist dies normalerweise der Fall) können sie eine bereits gesunde Ernährung ergänzen. Laura Flemming, eine zertifizierte Ernährungsberaterin und Gründerin der Firma L-Complex empfiehlt Magnesium zur Regeneration des Elektrolyth- und Energiehaushalts. Der Mineralstoff hilft gegen Trägheit. Auch Vitamin C aus Camu Camu Extrakt, verrät die Expertin, lindert Müdigkeit und Abgeschlagenheit.

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6. DIE TIEFEN DER HAUT STIMULIEREN
Akne und Fleckchen sorgen für ein unruhiges Hautbild, wodurch man erschöpft aussehen kann. Hautexpertin Jana Pákozdi ist eine große Verfechterin von Ultraschall-Behandlungen, die sie auch in ihrem Studio anbietet. Mit 50 ist ihre Haut damit besser als mit 35, sagt sie. Die Schallwellen dringen tief in die Hautschichten ein, sorgen für Entspannung und kurbeln die Kollagen- und Elastinproduktion an. Kleine Fältchen können geglättet werden und man wirkt danach verjüngt. Ergänzend empfiehlt Pákozdi klassische Rosenquarz-Gesichtsmassageroller. Das Beautytool wirkt entstauend auf das lymphatische System und hemmt Entzündungen. Wichtig außerdem, bevor man zu Bett geht: die Lymphbahn manuell öffnen! Streichen Sie dafür die Haut an Hals und Nacken mit leichtem Druck von der Einwölbung unterhalb des Ohres bis zur Schulter aus. Es ist ein gutes Zeichen, so die Expertin, wenn Sie schlucken müssen. Denn dann ist die Lymphe im Schwung und Giftstoffe werden abtransportiert. Eine solche Massage verzeiht übrigens auch ein abendliches Glas Wein. Am Ende des Tages geht es darum, die richtige Balance zu finden.

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